GANZHEITLICHER REITUNTERRICHT

Für mich beginnt ganzheitlicher Reitunterricht nicht im Sattel, sondern bei der Beziehung zwischen Mensch und Pferd.

WAS GANZHEITLICHER REITUNTERRICHT FÜR MICH BEDEUTET

AUSBILDUNG IST KEINE ABRICHTUNG

Die Ausbildung des Pferdes ist für mich kein Beibringen von Hilfen und kein Auswendiglernen von Lektionen. Im Mittelpunkt steht die gymnastische Durchbildung des Pferdekörpers.

Lektionen haben keinen Selbstzweck. Sie zeigen, was die vorangegangene Arbeit bewirkt hat. Dressur ist ein Mittel zum Zweck.

EIN GUTER KÖRPER GIBT SICHERHEIT

Ein gut gymnastiziertes Pferd wird stärker, geschmeidiger und ausbalancierter. Dieses körperliche Wohlbefinden gibt ihm Sicherheit und mehr Ruhe, sich mit seiner Umgebung auseinanderzusetzen.

Wenn es dem Pferd körperlich besser geht, verändert das auch sein Vertrauen.

Zwang und ständige Wiederholung lassen vieles von außen funktionieren, aber Vertrauen kann man nicht abrichten.

Entscheidend ist die Verbindung zwischen Pferd und Mensch. Sie trägt in den Momenten, in denen es wirklich darauf ankommt.

VERTRAUEN STATT DRUCK

Reiten darf Freude machen und sportlich sein, aber niemals auf Kosten des Pferdes. Wenn Mensch und Pferd einander vertrauen und voneinander lernen dürfen, kann daraus etwas entstehen, das weit über das Reiten hinausgeht.

GINGER UND DER EHERING

Mit Ginger war ich bei einem Freizeitreitertreffen mit einem Geschicklichkeitswettbewerb. Eine der Aufgaben bestand darin, im Galopp einen Kunststoffring von einem Galgen zu nehmen und ihn etwa zwanzig Meter später an einem zweiten Galgen wieder aufzuhängen. Ginger kannte diese Aufgabe nicht. Als ich den Ring am zweiten Galgen aufhängte, blieb mein Ehering am Nagel hängen. In diesem Moment stand Ginger aus dem Galopp. Für eine Hilfe meinerseits war es bereits zu spät. Sie hatte die Situation selbst wahrgenommen und reagiert. Genau solche Momente zeigen für mich, was Vertrauen und Verbindung zwischen Mensch und Pferd bedeuten.

GEBEN UND NEHMEN

Grundsätzlich wollen Pferde Teil der Beziehung zwischen Pferd und Mensch sein und ihren eigenen Teil dazu beitragen, aber man kann nicht verlangen, dass ein Pferd zuerst gibt. Man kann erst erfahren, was ein Pferd bereit ist zu geben, wenn man selbst bereit ist, zuerst etwas zu geben.

„Das Leben besteht immer aus Geben und Nehmen. Man beachte die Reihenfolge.“

REITUNTERRICHT

45 Minuten

80 Euro

Hinweis zur Anfahrt

Nach Absprache komme ich auch zu euch vor Ort. Je nach Entfernung können zusätzliche Fahrtkosten entstehen. Diese bespreche ich selbstverständlich vorher transparent mit euch.

KONTAKT

Wenn du dir für dein Pferd eine achtsame, faire und ganzheitliche Begleitung wünschst, freue ich mich über deine Nachricht.

Erzähl mir gern kurz von dir, deinem Pferd und dem Thema, bei dem ihr Unterstützung sucht. So bekomme ich ein erstes Gefühl dafür, was ihr braucht und wie ich euch begleiten kann.

Ich melde mich bei dir und wir schauen gemeinsam, welcher Weg für dich und dein Pferd sinnvoll ist.