
ÜBER MICH


DAS BIN ICH
Mein Name ist Rolf Singelstein und ich bin Gründer von Vielstein Pferdewohl. Pferde begleiten mich mein Leben lang und haben meine Sicht auf Tiere, Menschen und das Miteinander tief geprägt.
Für mich steht das Wohl des Pferdes über allem. Ich möchte verstehen, was ein Pferd mir zeigt, wie es sich fühlt und was es braucht. Dabei betrachte ich nicht nur seinen Körper oder seine Bewegung. Auch seine Persönlichkeit, seine Erfahrungen und der Mensch an seiner Seite gehören für mich dazu.
Ich glaube daran, dass eine gute Beziehung zwischen Mensch und Pferd mit Respekt, Vertrauen und der Bereitschaft beginnt, voneinander zu lernen. Deshalb ist mir auch wichtig, mit Menschen zu arbeiten, die ihr Pferd nicht als Sportgerät betrachten, sondern als Partner und fühlendes Lebewesen.
Meine Arbeit als Pferdetherapeut, in der Chiropraktik, im ganzheitlichen Reitunterricht und im mobilen Beritt sind für mich keine voneinander getrennten Bereiche. Sie gehören zusammen, weil sie alle dasselbe Ziel haben: das Pferd zu verstehen, seine Gesundheit zu unterstützen und ihm ein möglichst gutes Leben an der Seite des Menschen zu ermöglichen.
Mit Vielstein Pferdewohl möchte ich genau dafür einen Raum schaffen.


TOPAS
EIN PFERD, DAS MICH VIELES GELEHRT HAT
Topas lernte ich kennen, als ich nach einer Reitbeteiligung suchte. Er war damals 17 Jahre alt und körperlich in keinem guten Zustand. Er hatte Satteldruck, kaum Muskulatur und weitere gesundheitliche Probleme.
Ich habe ihn angesehen und irgendwann zu ihm gesagt:
„Pferd, willst du leben? Dann mach mit.“
Und genau das hat er getan.
Ich begann, ihn Stück für Stück wieder aufzubauen. Etwa eineinhalb Jahre arbeitete ich mit ihm ohne Sattel und konzentrierte mich darauf, dass sein Körper wieder kräftiger wurde und er sich besser bewegen konnte.
Auch innerhalb der Herde musste Topas erst seinen Platz finden. Anfangs war er körperlich so schwach, dass ich ihn vor den anderen Pferden schützen musste. Mit der Zeit wurde er stärker, selbstbewusster und schließlich zu einem vollwertigen Mitglied der Herde.
Später konnte ich mit ihm vieles machen, was am Anfang kaum vorstellbar gewesen wäre. Er entwickelte sich körperlich, aber auch in seiner Persönlichkeit enorm weiter.
Topas wurde 39 Jahre alt.
Für mich ist seine Geschichte deshalb nicht einfach die Geschichte eines alten Pferdes. Sie erinnert mich daran, dass man ein Pferd nicht zu früh aufgeben sollte.
Manchmal steckt viel mehr in einem Pferd, als sein momentaner Zustand vermuten lässt. Man muss bereit sein, genau hinzusehen und ihm die Chance zu geben, es zu zeigen.
IST
Neues zu lernen und nicht immer nur vom Pferd zu erwarten, dass es sich verändert.
Reiten und sportliche Ziele dürfen dazugehören. Aber niemals um jeden Preis. Das Wohl des Pferdes steht für mich immer darüber.
Ich wünsche mir ein Miteinander, bei dem Mensch und Pferd voneinander lernen können und beide gesehen werden. Denn genau dort beginnt für mich echte Verbindung.
Pferde geben uns unglaublich viel. Für mich bedeutet das auch, Verantwortung für sie zu übernehmen. Sie gut zu halten, auf ihre Gesundheit zu achten, ihnen zuzuhören und sie fair zu behandeln.
Ich möchte mit Menschen arbeiten, die ihr Pferd wirklich mögen und bereit sind, sich auf dieses besondere Lebewesen einzulassen. Dazu gehört für mich auch, sich selbst zu hinterfragen,
WAS
WICHTIG
MIR
MEINE GRÖSSTEN LEHRER WAREN PFERDE
In meinem Leben sind mir immer wieder besondere Pferde begegnet. Manche kamen leise, andere haben mich herausgefordert. Manche haben mich gezwungen, Dinge zu hinterfragen, von denen ich glaubte, sie längst verstanden zu haben.
Jedes von ihnen hat etwas hinterlassen und meinen Blick auf Pferde verändert.
Vieles von dem, was ich heute weiß und weitergebe, ist aus diesen Begegnungen entstanden. Aus Beobachtung, Erfahrung, ständigem Lernen und vor allem aus der Bereitschaft, dem Pferd zuzuhören.
Ich glaube nicht, dass wir irgendwann alles über Pferde wissen. Aber ich glaube, dass jedes Pferd uns etwas lehren kann, wenn wir ihm offen begegnen.
Vielleicht treffen uns manche Pferde im Leben genau deshalb.


Vieles von dem, was ich heute über Pferde weiß, habe ich mir über viele Jahre selbst erarbeitet. Aus Interesse wurde Wissen, aus Wissen Erfahrung und aus Erfahrung immer wieder die Erkenntnis, dass es noch mehr zu verstehen gibt.
Ich beobachte, hinterfrage und lerne weiter. Von Fachwissen und neuen Erkenntnissen, aber vor allem auch von den Pferden selbst. Denn jedes Pferd, das mir begegnet, kann mir etwas zeigen, wenn ich bereit bin, genau hinzusehen.
Diese Offenheit gehört für mich genauso zu meiner Arbeit wie Erfahrung und fachliches Wissen.


LERNEN HÖRT FÜR MICH NIE AUF


LANA
Lana und ich haben uns im Sommer 2010 bei einem Huftermin kennengelernt. Sie hatte damals erst seit einigen Monaten ihr erstes eigenes Pony, Finchen, die zu diesem Zeitpunkt gerade einmal dreieinhalb Jahre alt war.
Schon bei diesem ersten Termin fiel mir auf, dass Finchen Probleme mit dem Rücken hatte. Daraus entstand ein längeres Gespräch über Reiten, körperliche Entwicklung und die Zusammenhänge, die für die Gesunderhaltung eines Pferdes wichtig sind.
Kurze Zeit später nahm Lana ihre erste Reitstunde bei mir.
Ich brachte damals eine langjährige Schülerin mit, die Finchen für sie ritt. Für Lana war das ein Moment, in dem sie gesehen hat, wohin sich die gemeinsame Arbeit mit ihrem Pony entwickeln kann.
Von da an begann für uns ein gemeinsamer Weg rund um die Ausbildung von Finchen. Lana lernte ihr Pony selbst weiter auszubilden und die Zusammenhänge zwischen Reiten, körperlicher Entwicklung und Gesundheit immer genauer wahrzunehmen. Das bedeutete auch, bisheriges Wissen zu hinterfragen und offen dafür zu sein, Neues zu lernen.
Heute unterrichtet Lana selbst Kinder ab vier Jahren auf unseren fein ausgebildeten Schulponys und gibt vieles von dem weiter, was sie über die Jahre gelernt hat.
Drei Jahre nach unserem ersten Huftermin fanden wir auch privat zueinander.
Hinweis zur Anfahrt
Ich komme auch zu euch vor Ort. Je nach Entfernung können Fahrtkosten entstehen. Alle Informationen dazu findest du auf der Seite Preise und Konditionen.
KONTAKT
Wenn du dir für dein Pferd eine achtsame, faire und ganzheitliche Begleitung wünschst, freue ich mich über deine Nachricht.
Erzähl mir gern kurz etwas über dich, dein Pferd und dein Anliegen. So bekomme ich ein erstes Gefühl dafür, was ihr braucht und wie ich euch sinnvoll begleiten kann.
Ich melde mich bei dir und wir schauen gemeinsam, welcher Weg für dich und dein Pferd passend ist.































